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Divert
IWF Hannover, Willi Dammeier, (2004)
Ear Cancer
Popinstitut + Horus Studio Hannover, Fabio Trentini, (2006)
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| Musiker | |  |
Jessica Jekyll: Gesang, FX |  |
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Lange, lange musste die arme Frau durch die weite Welt irren (von Bremen nach Kapstadt, nach München, nach Hannover, nach Köln...) um zu verstehen was sie nicht wollte. Geschändet von marathon-mäßigen Arbeitszeiten bei ***** Studios in Köln und sexistischen DJ-Ötzi-Produzenten war ihr klar: ein Mischpult würde sie nur noch interessieren, wenn sie ihr eigenes Mikro anschliessen könnte. Der Kummer verzerrte ihr Gesicht, ihr Haar fiel aus und plötzlich kam der verheißungsvolle Anruf aus der Ferne: "Oh amore, ich habe mich in deine Stimme verliebt und muss unbedingt was mit dir machen, eventuell auch Musik!!!"
Wer war dieser euphorische junge Mann, der wohl die Gitarre beherrschte? Lange dachte sie nach und traf nach einer Sekunde die Entscheidung: Er war Italiener, mochte grünen Tee und konnte gut kochen. Alle Argumente sprachen eindeutig für eine musikalische Zusammenarbeit. |  |

Jessica Jekyll: Gesang, FX |  |
Schlagartig ergriff sie die Flucht nach Berlin. Dort suchte sie sich einen lauen Job, fand eine interessante Gesangslehrerin und wollte nur eines: Musik machen!
Wie wild von musikalisch-kulinarischen (Mord)gelüsten angetrieben schrieben der heißblütige Sizilianer und die eiskalte Blonde (inzwischen wieder mit vollen Haar) von nun an Songs für und gegen alles und jeden. Stets alle Widerstände bekämpfend, ist sie nun dazu verdammt mit Skin Diary für die Rente vorzusorgen.
Diary für die Rente vorzusorgen. | |
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Pierpaolo de Luca:
Gitarre |  |
| Eines düsteren Tages im Oktober 1998 kam dieser Mann aus dem tiefsten Süden Europas in die Hauptstadt Deutschlands, um ein neues Leben zu beginnen. In Berlin angekommen, versuchte er sein ehemaliges sizilianisches Metal-Progressiv-Projekt wieder aufzubauen. Dieser Versuch scheiterte jedoch. Die Musikträume dieses Mannes, die ihn seit dem Sprießen seines ersten Brusthaares (d.h. mit 8 Jahren) immer begleitet hatten, waren zerstört. Der verzweifelte Spaghettifresser (ohne Vulcano, ohne Mamma und ohne Musica!) hätte sich wahrscheinlich das Leben genommen, wenn er nicht der vollbusigen Blondine begegnet wäre. Diese verzauberte ihn sofort mit ihrer ."Bruststimme"... Mit ihr fing endlich ein neues Leben an! Die beiden begannen sich bei sonntäglichen Hauskonzerten auf musikalischer Ebene näher zu kommen.
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Pierpaolo de Luca: Gitarre
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Von der deutschen herzlosen Walküre und dem kleinen italienischen Glatzköpfigen stammt die Idee Skin Diary.
Unser Italiener, dessen Stärken in seiner Pünktlichkeit (1/2 Stunde zu spät bei jeder Probe), seiner inneren Ruhe (ein Streit bei jeder Probe), seiner Bescheidenheit ("ich bin so geil!" alle zwei Proben) und seinem Bildschirm voll seiner Portraits liegen, hat jetzt die Erfüllung seiner Träume in Skin Diary gefunden.
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Rene Fläx: Bass |  |

Rene Fläx: Bass |  |
"Alter, weß ick och nich, keene Ahnung, aber irgendwie kam da dieser Kunde, der irgendwie verdammt coole Scheiße spielt..." Obwohl er diesen eleganten französichen Namen trägt, ist es uns nicht gelungen, Rene als Franzose in die ach so multikulturelle Band zu integrieren, nicht, dass es eine seiner Ausdrucksweise läge... Er ist ein Ossi. Und groovt wie Sau.
Er zudem das Küken in der Band und senkt das Durchschnittsalter gewaltig. Den Bandkontostand ebenfalls: Rene hat wie der Rest der Band festgestellt, dass Arbeiten die schlimmste Nebensache der Welt ist. Somit hat er sich ebenfalls dazu entschlossen, nur Musik zu machen. Bevor er zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle war, war er Basssklave. Jetzt genießt er die musikalische Freiheit bei Skin Diary.
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Puya Shoary: Schlagzeug |  |

Puya Shoary: Schlagzeug |  |
Die vielen Gesichter des Puyas lassen sich schwer erkennen, da es sein Haar nur einmal gelüftet hat.
Vermutung Nr.1: Puya ist die Reinkarnation Frank Zappas.
Vermutung Nr.2: Puya ist ein Terrorist. Nach dem 11.September 2001 ist Puya plötzlich von Hamburg nach Berlin gezogen, um Mathe zu studieren... Ist Skin Diary nur eine Tarnung oder vielleicht sogar das nächste Opfer terroristischer Gewalt? |  |
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Vermutung Nr.3: Puya ist ein iranisches Wolltier. Puyas leben meist auf engem Raum in symbiotischer Beziehung zu einem ihrer Artgenossen (seinem Pudel Smaarty). Bei Haushaltung wird das Puya bei intensiver Pflege sehr träge, entwickelt aber gleichzeitig einen liebevollen Schmusedrang, allerdings nur zu auserwählten Menschen. Die "Arbeit" des Puya ist eine Mischung aus Schlaf, Schlagzeug und dem Stopfen trichterförmiger Papierröllchen.
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